Unser Training

Das abendliche Training holt die Übenden körperlich dort ab, wohin der Tag sie gebracht hat. Spielerisch werden alltäglichen Bewegungsmuster aufgegriffen und durch neue, ungewohnte ergänzt.

Neben einer Vielfalt dynamischer Kampfkunsttechniken stehen fließende Bewegungen, die nicht gegen sondern mit der Kraft des Gegenüber arbeiten, im Vordergrund. Bewegungen werden nicht eingeschliffen, sondern durch assoziatives Lernen mit Bildern beschrieben, variiert und geübt. Jeder Abend fügt am Ende die erarbeiteten Bewegungsmuster in einer neuen Selbstverteidigungsituation zusammen.

Das Training orientiert sich an den Neulingen, jede(r) kann mittrainieren. Die Intensität wird mit zunehmender mentaler Präsenz und Beweglichkeit ständig grösser - die Übungen damit auch sehr schweißtreibend. Dennoch verlieren sie nie ihren respektvollen, freundschaftlichen Charakter.

Tu Thân bedeutet

  • Spielerisch Bewegungsvielfalt entdecken
  • "An sich arbeiten" - ohne Wettbewerb, Gürtel oder Hierarchien.
  • In konzentrierter Atmosphäre eine Kampfkunst erfahren.
  • Üben, bis sich das Selbst verteidigt.

Der Name Tu Thân stammt aus dem Vietnamesischen und bedeutet "an sich arbeiten", also körperliche und geistige Fähigkeiten zu erweitern.

Tu Thân als Kampfkunst erlernen heißt: das individuelle Bewegungsrepertoire spielerisch und kreativ vergrößern und sich mit den eigenen Grenzen und Möglichkeiten auseinandersetzen.

Durch aufmerksamen Umgang mit dem eigenen Körper sowie mit PartnerIn lassen sich Gleichgewicht, mühelose Bewegung, Kraftfluß und Sicherheit gewinnen.

Tu Thân ist auch Arbeiten an äußerer und innerer Haltung, Bewußtheit, Konfrontation und Strategie.

Nguyen-Ngoc Thach begann in den 70er Jahren Tu Thân zu entwickeln. Seither sind mehrere Tu-Thân-Gruppen entstanden.

Kreis aus Übenden mit Übungsleiter in der Mitte